Welche Routineuntersuchungen braucht ein
Patient für eine Anästhesie?
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Routine Untersuchungen bei ASA I
und II Patienten (asymptomatisch, Eingriffe mit geringen Blutverlust)
+ = notwendig (+) = evtl. notwendig 0 = nicht notwendig * Quick, PTT, Thrombozyten bei evtl. geplanter rückenmarksnaher
Regionalanästhesie |
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Zusatzuntersuchungen bei entsprechendem Risiko
*Gerinnung (Quick, PTT, Thrombozyten) |
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Risikoabschätzung
nach der ASA
Klassifizierung (American Society of Anesthesiologists)
nach der NYHA Klassifizierung
(New York Heart Association)
Anästhesie und Adipositas
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Welche präoperativen Dauermedikamente sollen
am OP Morgen weitergegeben werden?
Welche Medikamente müssen ab- oder umgesetzt
werden?
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Weitergeben von Medikamenten am Morgen des OP Tages |
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Ab- oder Umsetzen von Medikamenten |
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Auswahl
von metforminhaltigen Antidiabetika (Biguanide): |
vor elektiven Operationen sollten folgende
Zeitabstände zwischen Impfungen und Anästhesie eingehalten werden:
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Art der Impfung |
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Karenzzeit
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Totimpfstoffe |
Cholera
Diphtherie Hepatitis Influenza Polio Pertussis Tetanus |
3 Tage |
Lebendimpfstoffe |
BCG Masern Mumps Polio Röteln |
14 Tage |
Eine ungenügende Impfwirkung oder verstärkte Impfkomplikationen
sind nicht belegt! Allerdings ist es ratsam, im Zeitraum, in dem üblicherweise
Impfkomplikationen auftreten, von elektiven Eingriffen abzusehen.
Bei dringender Indikation kann ein operativer Eingriff jederzeit durchgeführt werden, auch wenn eine Impfung vorangegangen ist. Bei Wahleingriffen sollte nach Gabe von Totimpfstoffen ein Mindestabstand von 3 Tagen und nach Verabreichung von Lebendimpfstoffen ein Mindestabstand von 14 Tagen eingehalten werden.
Weder klinische Beobachtungen noch theoretische Erwägungen geben Anlass zu der Befürchtung, dass Impfungen und operative Eingriffe inkompatibel sind. Um aber mögliche Impfreaktionen und Komplikationen der Operation unterscheiden zu können, wird empfohlen, zwischen Impfungen und Operationen diese Mindestabstände einzuhalten.
Diese Mindestabstände gelten, mit Ausnahme von Impfungen aus vitaler Indikation (z.B. Tetanus-, Tollwutschutzimpfung), auch für die Durchführung von Impfungen nach größeren operativen Eingriffen. Nach Operationen, die mit einer immunsuppressiven Behandlung verbunden sind, z.B. Transplantationen, sind Impfungen in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt zu planen. (STIKO)